Mit Marcus war und bin ich öfters unterwegs. So auch am 28.12.25. Das Ablaufen der 1. Hälfte der zweiten Etappe des Ultralaufs 13 war unser Plan. Jens, der ursprünglich geplante Streckenguide, kann leider im März nicht dabei sein. So machten wir uns zunächst mit zwei Autos auf die Anreise. Das Auto von Marcus haben wir in Kühnhaide stehen gelassen. Während der Anreise wäre ich fast mit meinem Citroën an einem Berg in den Graben gerutscht, weil ein Teilstück nicht gestreut war. Das war ein komisches Gefühl, als er trotz angezogener Handbremse einfach weiterfuhr. Ich spürte schon den Atem von Mausi im Nacken. Dann hatte der Gott der Straße ein Einsehen und der Citröen fuhr zurück auf einen gesicherten Straßenabschnitt. Nach diesem Schreck konnten wir den Etappenstart am Hotel Heilbrunnen erreichen. Zügig zogen wir die Laufsachen an und los ging es. Das vorab geplante Eisschwimmen musste leider ausfallen. Entweder waren unsere Seen zugefroren oder es war eine Trinkwassertalsprerre. Da wir zwei das erste Mal auf diesem Abschnitt waren, kamen wir nur sehr langsam voran. Einfach nur so laufen, war nicht unser Anspruch. Wir achteten auf die Tauglichkeit der Wege für die Laufgruppe zum Event. So kamen wir Meter um Meter voran. Unsere geplante Ankunftszeit verzögerte sich weiter und weiter. Zudem hatte ich meine Stirnlampe nicht mitgenommen. Marcus war da umsichtiger und rettete uns so ins Etappenziel. Mit seinem PKW holten wir dann meinen Citroën am Hotel Heilbrunnen ab und jeder konnte dann nach Hause fahren. Marcus kam mit „leichter“ Verspätung an. Ich danke ihm für die Begleitung und dass er die Strapazen auf sich genommen hat.
Probestreckenlauf auf der 3. Etappe am 03.01.26: Hier auf der zweiten Hälfte. Da musste ich allein ran. Mein Auto parkte ich beim Edeka Foodservice auf der Tauberthstraße. Zum geplanten Laufstart an der Talsperre Malter bin ich dann mit Bus und Bahn gefahren, 90 Minuten. Dem Busfahrer möchte ich meinen Respekt aussprechen für die Fahrleistung im Gebirge. 12:00 Uhr bin ich am Seeblick Paulsdorf losgelaufen. Der Winter war hier abschnittsweise gut vertreten. Geplant hatte ich ca. 3 Stunden. Die vielen Anstiege ließen mich immer aus dem Laufmodus kommen. Manchmal lag Schnee, dann wieder nur Waldboden. Dann wurde es rutschig. Spikes und meine Gamaschen leisteten gute Dienste auf einigen Abschnitten. Handschuhe trug ich gelegentlich, als es frostig kalt wurde. Für mich genial die letzten Kilometer, als ich entlang der Autobahnbrücke vor der Abfahrt Dresden Neustadt über die Elbe gelaufen bin. Danach war ich auch fast im Ziel. Die Laufzeit hatte ich entspannt überzogen. Für die 30 km habe ich 5 Stunden benötigt. Liebe Läufer trainiert Berge! Es wird „wellig“ 😉
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